321 Köln - 1700 Jahre jüdische Geschichte und Gegenwart

Kursnummer 201-1208
Kursstatus Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Beginn Mo., 18.05.2020, 17.00 - 19.00 Uhr
Dauer 1 Termin
Dozent/-in Anja Broich
Kursort
Kursgebühr 9,00 €
Treffpunkt: Heinrich-Böll-Platz, vor dem Haupteingang des Museum Ludwig

Köln wird heute gerne als Wiege des deutschen Judentums bezeichnet. Seit 321 der römische Kaiser Konstantin den Kölner Juden eine Teilnahme am Stadtsenat der Colonia schriftlich zusicherte, gilt dieses Datum als erster schirftlicher Beleg für jüdisches Gemeindeleben in Deutschland. Auf Phasen der Anerkennung folgten immer wieder Phasen der Ausgrenzung, Verfolgung, Ermordung der jüdischen Mitbürger in Köln. Eine wechselvolle Geschichte, die das Leben der Kölner Juden und Nichtjuden bis in die Gegenwart berührt und beeinflusst. Dieser Stadtspaziergang beleuchtet die Lebenswelten und die wechselvolle Geschichte der Kölner Juden von der Spätantike bis heute und zeigt auf, welch großen Beitrag die Kölner Juden zur Entwicklung der Stadtgeschichte geleistet haben. Am heutigen Wegesrand der Geschichte finden wir vielfältige Zeugen der Erinnerung: das mittelalterliche jüdische Viertel am Rathausplatz, die Bezüge des Kölner Doms zum Judentum, die Phase der Anerkennung und des steten Wachstums im 19. Jahrhundert bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus mit Verfolgung und Deportation. Das künftige LVR- Jüdische Museum im Archäologischen Quartier, MiQua, wird gestaltet werden als Schutzbau über den einzigartigen mittelalterlichen Strukturen des jüdischen Viertels vor dem Rathaus und bietet in Zukunft dem jüdischen Kulturerbe Kölns eine angemessene Heimat. Die Fortschritte des Museumsneubaus MiQua werden auch Thema dieser Führung sein.



Termine

Datum
Mo., 18.05.2020
Uhrzeit
17:00 - 19:00 Uhr
Ort