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Jüdisches Köln

Kursnummer 192-1210
Kursstatus Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Beginn Sa., 09.11.2019, 12.00 - 14.00 Uhr
Dauer 1 Termin
Dozent/-in Tal Kaizman
Kursort
Kursgebühr 5,00 €
Treffpunkt: Heinrich-Böll-Platz vor dem Museum Ludwig, Haupteingang

Jüdisches Leben in Köln umfasst eine Zeitspanne von etwa 2000 Jahren. Auf Phasen der Anerkennung folgten immer wieder Phasen der Ausgrenzung, Verfolgung, Ermordung der jüdischen Mitbürger. Eine wechselvolle Geschichte, die das Leben der Kölner Juden und Nichtjuden bis in die Gegenwart berührt und beeinflusst. Dieser Stadtspaziergang beleuchtet die Lebenswelten und die wechselvolle Geschichte der Kölner Juden von der Spätantike bis heute und zeigt, welch großen Beitrag die Juden zur Entwicklung der Stadtgeschichte geleistet haben. Beleuchtet werden so unterschiedliche Themen wie das mittelalterliche jüdische Viertel am Rathausplatz, die Bezüge des Kölner Doms zum Judentum, die Phase von Anerkennung und Wachstum im 19. Jahrhundert bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus mit Verfolgung und Deportation.
Beginnend am Maalot (Gesamtkunstwerk des Israelischen Künstlers Dani Karavan) gehen wir zum Dom, durch die Altstadt, zum Historischen Rathaus, der Judengasse und Portalsgasse, wo einmal die Mikweh (jüdisches Ritualbad) stand, von dort zum EL-DE -Haus, am Offenbachplatz vorbei zur Richmondisstraße, wo der erste Sitz der Zionistischen Weltorganisation war. Wir beenden die Führung am Neumarkt.
Die zertifizierte Stadtführerin ist 1962 in Israel geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet seit 23 Jahren in ihrer Wahlheimatstadt Köln. Sie entdeckte die Jüdische Geschichte in der Region auf eigene Initiative und sammelte Erfahrungen und Geschichten aus dem Jüdischen Rheinland. Seit über zehn Jahren bietet sie Führungen, Seminare und Veranstaltungen auf Deutsch, Englisch und Hebräisch an.



Termine

Datum
Sa., 09.11.2019
Uhrzeit
12:00 - 14:00 Uhr
Ort
Köln